Endlich ist es vollbracht, wir haben unsere Webseite umgemodelt. Neues CMS, neue Terminverwaltung, Community- Funktionen, neues Template,...yes! Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, war auf unserer alten Seite nicht mehr ganz soviel Betrieb. Das lag zum einen an effizienter Energieverwaltung, sprich wir stecken unsere Zeit lieber in das neue Schmuckstück, zum anderen am völlig veralteten CMS, welches uns einiges an Nervenaufreibung beschert hat. Die neue Seite ist nun Online, im Hintergrund wird noch weiter gewerkelt, die Community-Funktion bekommt demnächst noch ein kleines Update verpasst. Die Termine lassen sich nun dank neuer Software besser überblicken und können bspw. nach Location geordnet werden. Im Community-Bereich verhält es sich ähnlich wie bei Facebook oder Studivz, sprich Bilder hochladen, Freunde adden, usw. Über ein Feedback würden wir uns freuen.
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05. Juni 2010
Mehr als fünf Jahre sind seit der Veröffentlichung des letzten Studioalbums der deutschen Psychobilly- Speerspitze Mad Sin ins Land gegangen. Während Ihrer Schaffenspause war die Combo nicht gänzlich untätig. Sie spielten zahlreiche Konzerte. Unter anderem auch 2007 in Gera, im damaligen Untergrund. Im selben Jahr erschien mit „20 Years in Sin Sin“ noch eine Jubiläumsalbum(Doppelalbum, CD 1: fünf neue und 2 unveröffentlichte ältere Titel plus einige Coverversionen und CD 2: ein Konzertmitschnitt von ihrer Amerika Tour). Nun meldet sich die Berliner Kapelle mit einem Paukenschlag namens „Burn And Rise“ zurück. Das lange Warten hat sich nach dem Hören der 19 neuen Tracks wirklich gelohnt. Das Sextett besinnt sich wieder auf seine Wurzeln und brennt ein wahres Psychofeuerwerk ab. Dabei verzichten Köfte & Co auch gänzlich auf Soundexperimente und klangtechnische Spielereien.
Stattdessen probiert die Band, erfolgreich, artverwandte Musikrichtungen wie Rockabilly oder Country mit einfliessen zu lassen, was die die Scheibe sehr abwechslungsreich und doch in sich geschlossen klingen lässt. Ausserdem gibt es mit „Geisterfahrer“ und „Für immer“ auch wieder mal etwas Deutschsprachiges zu hören. Unterstützung bei den Aufnahmen zum Album holten sich Köfte de Ville (Gesang), Valle (Slapbass), Matt V (Gitarre), Andy Laaf (Schlagzeug, Bongos), Stein (Gitarre) und Hellvis (Gesang, Unterhaltung) zum Beispiel bei Hank von den Boss Hoss, Jack Letten von Smokeblow, Sucker von Bad Co., Marlen von Bonzai Kitten und Marko- Nalepa Hell- Birkner. Wer sich nach der langen Wartezeit allerdings nicht mit 19 Titeln zufrieden geben will, dem empfehle ich gleich den Kauf des limitierten Box- Sets. Diese enthält mit „Boogieman“ einen ebenfalls sehr gelungenen Bonustrack. Ausserdem gibt es noch eine DVD mit dem spektakulären Auftritt zum „Rock My Ass“ Festival am 09. 01. 2007 in der Stadthalle von Lichtenfels. Dieser erste offizielle Konzertmitschnitt von Mad Sin auf DVD enthält 18 Stücke.Diese geben noch mal einen gelungenen Querschnitt durch das bisherige Schaffen der Berliner und sind ein sehens- und hörenswerter Beweis für die Livequalität der Band. Als Extrabonbon haben die Jungs auch noch eine schaurig- schöne Bandflagge in die Box gepackt. Abgerundet wird dieser kleine Schatz noch von einem wirklich erstklassigen Booklet und dem chicen Cover- Layout in bester Psychomanier. Spätestens nach „Burn And Rise“ wird jedem klar, warum Mad Sin sich von einer Strassenkapelle vom Kuhdamm zum Aushängeschild des Psychobilly Made in Deutschland hochgearbeitet haben.
Was jetzt natürlich nicht die Qualität der Vorgängeralben in Abrede stellen soll. Trotzdem ist unüberhörbar: Das ist das Beste was sie je veröffentlicht haben. Da freut man sich doch gleich noch mehr auf die nächste Tour und den nächsten Silberling (aber bitte nicht wieder so viel Zeit lassen).
PS: Natürlich gibt es das Album auch als limitierte Colored- Vinyl Version.



